Von Hasenmäusen und anderen niedlichen Fellnasen
Ich liebe Chinchillas und halte die kuscheligen Nager schon seit Kindertagen als Haustiere. Seit mein erstes Weibchen Vera unverhofft Nachwuchs bekam, züchte ich nun die kleinen Goldstücke und berichte Ihnen nun allerlei tierisch lustige Storys in meinem Blog.
Bei den Chinchillas, die ursprünglich aus Südamerika kommen, unterscheidet man zwischen den Eigentlichen Chinchillas, den Hasenmäusen und den Viscachas. Für die Haltung der putzigen Haustiere empfiehlt sich ein geräumiger Käfig, der Gelegenheit zum Klettern und Springen bietet. Ich habe meinen Tierchen dazu einen extra Raum eingerichtet, in dem sich allerlei Holz zum Nagen befindet. Den Boden sollte man auf jeden Fall mit Zeitung und Decken auslegen, da Chinchillas meist nicht stubenrein zu erziehen sind. Zudem muss man beachten, dass die Tiere nachtaktiv sind. Demnach steht der Käfig am besten nicht im Schlafzimmer, damit Ihre Nachtruhe nicht gefährdet wird. Da Chinchillas Gruppentiere sind, hält man sie nie alleine, kauft die Partner aber zusammen, da es sonst zu Kämpfen kommen kann. Gerade zwei Männchen vertragen sich ungern, besser sind Männchen und Weibchen. Möchte man Nachwuchs vermeiden, ist dann natürlich eine Kastration beim Tierarzt notwendig.
Wer darüber nachdenkt, einen Chinchilla als Haustier zu halten, sollte bedenken, dass die Tiere durchaus 18 bis 22 Jahre werden können, sodass eine lange Pflege nötig wird. Chinchillas sind sehr aufgeweckt und neugierig, weshalb es mit ihnen also nie langweilig wird. Zudem sind sie meist auch sehr friedlich und werden zahm und eignen sich so auch für Haushalte mit Kindern. Besonders die jungen Chinchillafreunde müssen jedoch Verständnis dafür haben, dass die Tiere tagsüber meist schlafen. Sie ernähren sich liebsten von speziellem Chinchillafutter aus der Zoohandlung, Pflanzen, Wurzeln, Baumrinden, Obst, Gemüse, Haferflocken, Rosinen und anderen gesunden Sachen. Mehr über die kleinen Tiere, ihre Zucht und mein Leben lesen Sie bald hier im Blog von Alina!